Sprühen und Streuen: praktische Tipps

Allgemeines zur Auswahl des richtigen Sprühgerätes

Das richtige Sprühgerät mit optimaler Ausrüstung spart Zeit und Spritzmittel. Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, haben wir für Sie auf unserer Website www.birchmeier.com einen Produkte-Selektor eingerichtet, der Ihnen mit verschiedensten Kriterien hilft, das richtige Gerät auszusuchen.

Als Faustregel einige Kriterien zur Wahl:

  • Je grösser Ihr Garten bzw. die Anwendung, desto grösser das Gerät.
  • Für kleinere Anwendungen sind Handsprüher genügend.
  • Müssen mehrere Liter ausgebracht werden, sind Druckspeichergeräte mit Füllvolumen von 1 bis 5 Liter angebracht. Druckspeichergeräte haben den Vorteil, dass diese unter Druck gesetzt werden und dann kontinuierlich gesprüht werden kann.
  • Für grössere Gärten mit 20 und mehr Rosenstöcken, Hecken oder Bäumen empfehlen wir Ihnen die Anwendung einer Rückenspritze. Sie finden einfachere Modelle wie die topmoderne RPD mit gesteckten Verbindungen, bis hin zu den Topgeräten wie Iris oder Flox. Letztere sind Rückenspritzen, die sich seit Jahrzehnten auf der ganzen Welt unter härtesten Bedingungen bewährt haben. Solid und robust.
  • Akku- oder motorbetriebene Geräte runden die Auswahl ab.
  • Das Zubehör können Sie individuell zum jeweiligen Gerät nach Ihren Bedürfnissen bestimmen.

 

Für den anspruchsvollen Gärtner, ob Privat oder Profi finden Sie in unserem Sortiment das richtige Gerät. Für gelegentliche Anwendung sind einfachere Geräte mit gesteckten Verbindungen und einem Druck bis max. 3 bar genügend. Für häufigere Anwendung empfehlen wir die Ausführungen mit geschraubten Verbindungen, die einen Druck bis 4 bar und mehr zulassen. Kleinere Anwendungen können mit Handsprühgeräten abgedeckt werden. Mengen ab 0.5 Liter oder vielfache Anwendung sind komfortabler mit kleinen Druckspeichergeräten zu bearbeiten. Diese haben auch den Vorteil, dass gleichmässiger und schneller gearbeitet werden kann. Für Mengen ab ca. 2 Liter verwenden wir dann Druckspeichergeräte mit 3 oder 5 Liter Füllvolumen. Druckspeichergeräte haben in der Regel eine integrierte Luftpumpe, um den Druck aufzubauen. Diese können je nach Ausrüstung auch mit Druckluft aus einem externen Kompressor unter Druck gesetzt werden. Ein Druckaufbau mit der Handpumpe entfällt. Dank höherem Druck muss weniger nachgepumpt werden.

Zimmerpflanzen

Zimmerpflanzen gedeihen besonders gut, wenn sie regelmässig mit lauem Wasser besprüht werden. Herrlich grüne und kräftige Blätter erhalten Sie durch Besprühen mit verdünntem Flüssigdünger. Der Fachhandel nennt Ihnen den geeigneten Dünger dafür. Bei Auftreten von schädlichen Insekten, Wollläusen und Spinnmilben hilft ein Insektizid bzw. Milbenmittel.

Wählen Sie Konzentrate für den gezielten Einsatz mit einem Sprühgerät. Das ist sparsamer, preiswerter und ökologisch sinnvoller. Achten Sie dabei genau auf die Dosierungsangaben! Behandlung 3-4 mal mit Abständen von 10 Tagen wiederholen.

Sprühgeräte-Empfehlung:

Handsprühgeräte oder kleinere Druckspeichergeräte von 1-3 Liter max.

Rosen

Im Frühjahr, von der Knospenbildung an, bis Ende September ist eine regelmässige Kontrolle auf Schadbilder in Abständen von 14 Tagen unerlässlich. Zur Vorbeugung von Pilzkrankheiten wie z.B. echtem und falschem Mehltau, Rost oder Sternrusstau, die Rosenstöcke frühzeitig und gründlich mit einem Fungizid besprühen. 

Im Spätherbst erfolgt die letzte Behandlung, um die Überwinterung von schädlichen Pilzsporen zu verhindern. Sollten Sie schon Pilzbefall festgestellt haben, schneiden Sie die abgeblühten Rosenblüten rechtzeitig ab, um ein weiteres Ausbreiten zu verhindern. Blattläuse sowie alle fressenden und saugenden Schadinsekten sofort mit einem Insektizid besprühen.

Bei Spinnmilben ist ein Acarizid besonders geeignet. Die Wiederholung der Behandlung erfolgt in Abständen von max. 14 Tagen, bis keinerlei Schädlinge mehr vorhanden sind. Die benutzten Konzentrate immer mit der vorgeschriebenen Wassermenge verdünnen. Bereits verdünnte Mittel innerhalb 24 Stunden verbrauchen – danach baut sich die Wirksamkeit ab. Immer die Anwendungshinweise der Hersteller beachten!

Sprühgeräte-Empfehlung:

Bis 10 Rosenstöcke:

Kleinere Druckspeichergeräte von 1 bis 3 Liter

Bis 20 Rosenstöcke: 
Druckspeichergeräte 5 Liter

Ab 20 Rosenstöcke:
Rückenspritzen mit Handpumpe.

Grössere Anlagen oder häufiger Gebrauch: 
Akku- oder motorbetriebene Rücken- oder Karrenspritzen

Bei Kletterrosen Teleskopverlängerungen verwenden. Für kleineren Befall auch in grösseren Anlagen empfiehlt sich ein Weitsprüher wie z.B. unser Florajet.

Balkonpflanzen wie Geranien, Petunien, Lantanen

Geschützte Balkone sind meist trocken und warm und bieten dadurch ein ideales Klima für Blattläuse, Spinnmilben und weisse Fliegen. Deswegen empfiehlt sich eine genaue Beobachtung, damit Sie schon bei der geringsten Ansammlung von Schädlingen mit einem geeigneten Mittel reagieren können. Gegen Blattläuse und weisse Fliegen erhalten Sie im Fachhandel geeignete Insektizid-Konzentrate. Besprühen Sie die Pflanzen gründlich, vor allem an der Blattunterseite.

Wichtig ist eine gut viermalige Wiederholung mit 10-14 Tagen Abstand. Spinnmilben sind nicht mit herkömmlichen Insektiziden zu behandeln. In diesem Fall wirken nur spezielle Konzentrate wie Acarizide. Auch hier gilt die mehrmalige Behandlung. Übrigens: Beachten Sie, dass die Samenbildung immer das Hauptziel einer Sommerblume ist. Deshalb verblühte Blütenstände sofort abschneiden, damit die Pflanze noch mehr Blüten hervorbringt und die Blütezeit sich auf diese Weise verlängert.

Sprühgeräte-Empfehlung:

Handsprüher, Florajet, Druckspeicher von 1-3 Liter max.

Obstbäume, Beeren, Reben

Wer will schon «wurmstichiges» Obst? Um das zu verhindern, sind Obstbäume frühzeitig und regelmässig mit geeigneten Mitteln zu behandeln. Rechtzeitige Behandlung ist auch die richtige Massnahme gegen Schorf und Mehltau. Um das Auftreten von Manila-Fruchtfäule an Apfelbäumen zu verhindern, sprühen Sie beim Schwellen der Knospen mit einem dafür geeigneten Präparat. 

Bei Blühbeginn und beim Abblühen mit einem Fungizid. Ein unwillkommener Gast der Himbeere ist die Raupe des Himbeerkäfers. Sprühen Sie ein geeignetes Mittel nach der Vollblüte. Brombeeren sind zwar recht robuste Pflanzen, können aber durch die Brombeermilbe unangenehm geschädigt werden. Bei den Reben treten besonders an der Spalierrebe häufig Schildläuse auf. Sie entziehen der Rebe wertvolle Nährstoffe und sondern honigartige Ausscheidungen aus. Dadurch entwickeln sich verschiedenen Russtaupilze, die Trauben und Blätter schwärzen. Eine Winterbehandlung mit entsprechenden Sprühmitteln hilft. Dickmaulrüssler-Larven und Engerlinge können den Wurzeln erhebliche Schäden zufügen. Ein geeignetes Sprühmittel oder der Einsatz von Nützlingen wie Nematoden empfiehlt sich. Guten Rat finden Sie bei entsprechend geschultem Fachhandel oder Beratungsdiensten. Je nach Anwendung kann der Einsatz eines Werfers, z.B. unser Vario Gun oder für einen Druck über 10 bar mit dem Gun Media, die Arbeit sehr erleichtern. Kann damit doch sowohl ein Nebel wie auch ein Strahl, der je nach Gerät bis 8 m weit tragen kann, erzeugt werden.

Sprühgeräte-Empfehlung:

Je nach Baumgrösse: Druckspeichergeräte ab 3 Liter. Bei grösseren Anlagen oder Bäumen Rückenspritzen oder Karrenspritzen. Teleskoprohre können viel Zeit und Spritzmittel sparen und stehen von 1m bis 7m zur Auswahl.

Unkrautvertilgung

Behandlungen mit Herbiziden erzielen die beste Wirkung, wenn sie bei «wüchsigem» Wetter ausgebracht werden. Darauf achten, dass diese nicht innerhalb von 24 Stunden wieder durch Regen oder Bewässerungsmassnahmen abgespült werden. Im Gegensatz zur Giesskanne hat Sprühen den Vorteil, dass die feinen Tropfen auf dem Unkraut haften bleiben und dadurch besser einwirken. Ausserdem wird dadurch die Bodenbelastung reduziert.

Sprühgeräte-Empfehlung:

Die Anwendung bestimmt das Gerät. In einem nur mit wenigen Unkräutern durchsetzten Rasen kann eine punktuelle Behandlung zwar etwas aufwändiger sein, spart aber sehr viel Spritzmittel und reduziert die Umweltbelastung. Dafür sind kleinere Druckspeichergeräte ab 1-3 ev. 5 Liter genügend. Auch ein grösserer Rasen oder Garten lässt sich so behandeln. Je nach Anwendung haben wir runde oder ovale Sprühschirme mit dafür abgestimmten Düsen. Sprühschirme verhindern Abdrift durch Wind und somit Schäden an benachbarten Nutzpflanzen. Für flächige Behandlung empfehlen sich Rückenspritzen mit Sprühbalken oder auch unsere spezielle Winkeldüse. Letztere ist handlicher als ein Sprühbalken und ermöglicht eine sehr hohe Arbeitsgeschwindigkeit. Herbizide sollten immer mit niedrigem Druck zwischen 1.5 bis 2 bar ausgebracht werden. Das ergibt grössere Tropfen und somit weniger Abdrift. Es empfiehlt sich der Einsatz unserer CF (Constant Flow) Ventile. Diese sorgen für einen gleichbleibenden Druck und somit auch für konstante Tropfengrösse.

Gemüse, Tomaten, Kräuter etc.

Blattläuse, Raupen etc. werden mit handelsüblichen Insektiziden behandelt, deren natürliche Wirkstoffe von den Pflanzen schon nach kurzer Zeit abgebaut werden. Nach einer entsprechenden Wartefrist kann das Gemüse gut gewaschen ohne Bedenken genossen werden. Bei Tomaten ist man auch heute noch gut beraten, die Pflanzen nach der Bildung von 8 Fruchtständen zu stutzen. Wenn Sie an Ihren Tomaten erste Ansätze von Krautfäule feststellen, verwenden Sie ein geeignetes Fungizid. Spinnmilben sind nicht mit herkömmlichen Insektiziden zu behandeln. In diesen Fall wirken nur spezielle Konzentrate wie Acarizide. Auch hier gilt die mehrmalige Behandlung.

Sprühgeräte-Empfehlung:

Je nach Grösse der Anlage kleinere Druckspeicher, Rückenspritzen oder auch Karrenspritzen mit Schlauchlängen bis 50 m.

Ein schöner Rasen

Viele Rasenbesitzer möchten einen dichten grünen und ebenmässigen Rasen. Kein Unkraut, keine Leerstellen etc. Das bedingt viel Arbeit und „gewusst wie“. Eher einfach ist der richtige Schnitt. Häufig und nicht zu kurz ist eine einfache Regel für den normalen Hausrasen. Bodenpflege, Giessen, mechanische Bearbeitung wie Vertikutieren oder Aerifizieren sind Tätigkeiten, die richtig ausgeführt werden wollen. Sie finden im Internet zu diesen Stichworten eine Menge guter Tipps.

Einige nützliche Helfer aus unserem Sortiment:

Gegen Unkraut und Moos: Eine Vielzahl von Mitteln sind im Markt erhältlich. Für Mittel, die versprüht werden, finden Sie bei uns für flächige Behandlung Sprühbalken mit vier Düsen. Oder auch die Winkeldüse, welche sich sehr gut eignet, wenn um viele Ecken und Büsche herum gearbeitet werden muss, da diese sehr wendig ist. Allerdings braucht es etwas Übung, da sehr schnell in die falsche Richtung gespritzt ist.

 

Wenn Sie eher punktuelle Behandlung einzelner Unkräuter wünschen, verwenden Sie unseren Super Star 1.25 / 360° mit dem kleinen Sprühschirm.

 

Giessmittel oder Flüssigdünger: Wer den Rasen mit Flüssigdünger oder Bodenverbesserungsprodukten behandeln will, die verdünnt mit Wasser gegossen werden, empfiehlt sich unser Aquamix 1.25 V. Dieser wird z.B. mit Flüssigdünger befüllt, am Wasserschlauch angeschlossen und dann flächig ausgebracht. Präzises Mischverhältnis wählbar 0.2%, 0.5%, 1.0 und 2.0%. Neutralstellung für Giessen ohne Konzentrat. Mit einem Liter Flüssigdünger erhalten Sie mit 0.2% also 500 Liter Giesswasser. Das lästige Schleppen von Giesskannen entfällt.

 

Sprühgeräte-Empfehlung:

Je nach Grösse der Anlage und Häufigkeit der Anwendung.

Düngen mit Granulat:

Zum Ausbringen von granulatförmigen Düngern ist eine Vielzahl von Hilfsmitteln im Markt erhältlich. Viele davon sind unhandlich zum Ausbringen. Das Ergebnis ist oft mangelhaft. Oder schlichtweg unbrauchbar! Als Ausweg wird dann von Hand gestreut. Verbrannte Stellen durch zu viel, magere Stellen durch zu wenig Dünger.

Mit unserem neuentwickelten und patentrechtlich geschützten Düngerstreuer Granomax gibt es eine bestechend einfache, aber sehr wirksame Lösung. Granomax, der Dünger- und Taumittelstreuer. Mit einem Massbecher oder einem Schöpfer füllen Sie den Dünger in den Beutel, schliessen den Reissverschluss und hängen sich den Beutel bequem über die Schulter. Mit der Streuhand streuen Sie nun den Dünger auf Ihren Rasen oder unter Büsche, unter Rosen oder wo immer Düngergranulate benötigt werden. Im Winter funktioniert das übrigens auch optimal mit Tausalz oder Taumittel. Schnell, einfach und gleichmässig. Toll! Probieren Sie den Granomax aus. Wer ihn hat, ist begeistert.

Betanken des Rasenmähers oder anderer Kleinmotorgeräte

Wer kennt nicht das Problem. Nachtanken endet vielfach mit verschüttetem Benzin und stinkenden Händen, verbranntem Rasen oder Flecken auf dem Gehweg. Nicht mehr mit unserem Rapidon, dem Benzinkanister mit K(n)öpfchen. Einfach den Einfüllstutzen und Druckknopf ausklappen. Dosiert tanken auf Knopfdruck, fertig. 

Dieser von uns entwickelte und patentierte Benzinkanister gewinnt immer wieder Innovationspreise und Auszeichnungen. Probieren Sie ihn aus! Sie werden, wie viele vor Ihnen, begeistert sein. Übrigens, wer für den einen oder andern Zweck einen Einfülltrichter braucht: Wir haben auch solche. Die Entlüftungsnute sorgt für gleichmässigen Durchfluss ohne störendes Blubbern. Die Schwappkante am Trichter verhindert, dass auf einer Seite überschwappt, was auf der andern eingegossen wird. Und: Dank einem feinen Messinggewebe als Sieb im Trichter werden kleine Partikel oder auch Wassertropfen, die sich im Treibstoff befinden können, ausgefiltert oder abgeschieden. Das verhindert Störungen im Motor. Bewährt seit Jahrzehnten zum Befüllen mit Benzin oder Diesel.

Die richtige Düse

Die Wahl der Düse ist entscheidend. Sie sparen Spritzbrühe, Zeit und erhöhen die Wirkung. Profis, die für eine bestimmte Anwendung immer dasselbe Gerät verwenden, bevorzugen Düsen mit fester Einstellung und Lochgrösse. Durch das gleichbleibende Sprühbild und Durchsatz kann gleichmässiger und optimiert gearbeitet werden. Für universellen Gebrauch empfiehlt sich die Anwendung von Regulierdüsen. Das Sprühbild (Strahl oder Nebel, Sprühwinkel) kann eingestellt werden. Teilweise kann auch die Durchflussmenge beeinflusst werden. Wenn Sie Flächen bearbeiten, verwenden Sie Flachstrahldüsen, für Sträucher und Hecken Voll- oder Hohlkegeldüsen. Unser Düsensortiment und Zubehör wie Mehrfachdüsenträger, Verlängerungen oder Teleskope etc. bietet für (fast) alle Anwendungen eine Lösung.

Konzentrations-Umrechnungstabelle

Konzentrations-UmrechnungstabelleKonzentrations-Umrechnungstabelle

Das richtige Mittel, das richtige Gerät und Ausrüstung sind eine wichtige Voraussetzung. Genauso wichtig ist die richtige Mischung, aber auch die Menge, die auf eine bestimmte Fläche angewendet wird. Die Angaben der Hersteller unbedingt genau einhalten. Ein „wenig mehr“ hat keinen Nutzen, schadet nur der Umwelt und ist eine Verschwendung. Bei vielen Mitteln ist die Benetzung der Oberfläche sehr wichtig. Tipp: Ein Tropfen eines Handspühlmittels in die fertige Spritzbrühe nimmt dem Wasser die Oberflächenspannung und sorgt für bessere Benetzung und Haftung. Die Wirkung kann dadurch erhöht werden.

Allgemein nützliche Tipps

  • Pflanzenschutzmittel sind als Konzentrat in der Regel wesentlich günstiger als Fertigprodukte.
  • Erst das Schadbild genau bestimmen und dann das geeignete Mittel wählen. Zur Sicherheit im Fachgeschäft beraten lassen.
  • Nicht mehr Mittel ansetzen als benötigt und Reste nach Angaben des Herstellers entsorgen. Nicht in die Kanalisation schütten. Anwendungs- und Dosierangaben der Hersteller beachten.
  • Die richtige Düse und der richtige Arbeitsdruck sparen Spritzbrühe, Zeit und erhöhen die Wirkung. Wählen Sie die richtige Düse. Wenn eine Regulierdüse verwendet wird, stellen Sie diese ein, indem Sie zuerst mit reinem Wasser und dem vorgesehenen Arbeitsdruck das gewünschte Sprühbild einstellen. Spritzbrühen, die mit grossen Tropfen (z.B. Herbizide) versprüht werden (weniger Abdrift), sollten mit niedrigem Druck von 1.5 bis max. 2 bar versprüht werden. Wenn ein feiner Nebel erzeugt werden soll, wählen Sie einen höheren Druck und stellen Sie die Düse entsprechend ein.
  • Spritzbrühe wenn möglich in einem Eimer oder Gefäss anrühren und nicht im Sprühgerät. Sollte im Sprühgerät angemischt werden, immer zuerst eine Wasservorlage einfüllen! Erst dann das genau auf die Wassermenge abgestimmte Konzentrat und dann die restliche Wassermenge beigeben. Sie erreichen so eine bessere Durchmischung und verhindern je nach Gerät, dass Konzentrat in eine Geräteöffnung oder in den Ausgangsschlauch abfliesst und als Folge die Mischung nicht stimmt.
  • Tragen Sie zum Mischen immer geeignete Gummihandschuhe und eine Schutzbrille.
  • Pulverförmige Produkte vor dem Einfüllen ins Sprühgerät vollständig auflösen, damit keine Verstopfungen in Leitung und Düse entstehen.
  • Nach der Anwendung Sprühgerät immer reinigen.
  • Geräte, mit denen Herbizide ausgebracht wurden, nur für Herbizide verwenden. Auch geringe oder gelöste Restmengen können Schäden an Nutzpflanzen verursachen.
  • In vielen Fällen ist es wichtiger, die Blattunterseite zu behandeln, deshalb die Düse so richten, dass der Strahl nach oben austritt.
  • Die Geräte regelmässig reinigen und pflegen. Regelmässig auf Schäden oder Mängel überprüfen. Schadhafte Teile immer sofort ersetzen. Geräte nicht unnötig Kälte, Hitze, Sonne, Wind und Wetter aussetzen. Die Lebensdauer kann so deutlich verlängert werden. Für den Fall, dass etwas kaputt geht, führen wir Ersatzteile. Diese halten wir je nach Produkt bis 10 Jahre nach Produktionsstopp eines Produktes verfügbar.

Einige Fachausdrücke

Fungizid:Gegen Pilzkrankheiten.
Insektizid:Gegen Insekten (6-beinig).
Akarizid:Gegen Milben (8-beinig).
Herbizid:Gegen Unkraut. Selektivherbizide für gezielte Anwendung im Rasen.
Echter Mehltau:Weisser, mehliger Belag, der sich flächenartig auf der ganzen Pflanze ausbreitet.
Falscher Mehltau:Tritt immer nur auf der Blattunterseite auf. Weissgrauer bis mausgrauer Schimmelrasen in kompakten Flächen. Auf der Blattoberseite erkennbar an der zuerst gelblichen Fleckenbildung, später orange- bis purpurrot. Häufig auch starker Blattfall.

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